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Blitz- und Überspannungsschutz
Um eine effizientes und umfassendes Konzept gegen Überspannungen zu erzielen, ist im ersten Schritt die Stromversorgung mit Überspannungsschutz zu versehen.
Gefahr besteht nicht nur bei Gewitter!
Überspannungen durch Blitze, als direkter oder entfernter Einschlag kommen sehr selten vor. Viel öfter und damit gefährlicher sind Überspannungen aufgrund von Schaltvorgängen.
Ob diese Schaltvorgänge durch Lastwechsel der Stromnetze (Netzversorger), Maschinen (Industrie) oder das Einschalten von Kleingeräten erfolgen, bei all diesen Vorgängen werden Überspannungen in das Stromversorgungsnetz eingekoppelt.
Mit Schutzgeräten, wie Kombiableiter, Überspannungsableiter und Gerätefeinschutz, lässt sich ein mehrstufiger wirkungsvoller Schutz aufbauen. In diesen Schutzgeräten finden leistungsstarke Bauelemente, wie z.B. Gasgefüllte Funkenstrecken oder Varistoren Verwendung.
Hierfür typische Installationsorte für die verschiedenen Schutzgeräte sind Zählerschränke, Unterverteilungen und der Stromanschluss von Endgeräten. Daher sollte je nach Anforderung und technischen Gegebenheiten ein mehrstufiger Schutz für die Stromversorgung realisiert werden.
Denn eins ist sicher - ohne ausreichende Schutzmaßnahmen gegen Überspannungen ist mit hohen Kosten zu rechnen, für Instandsetzung oder Erneuerung der betroffenen Anlagen.
Bei Anlagen, bei denen davon Ausgegangen werden kann, das keine direkte Blitzgefährdung besteht, reicht ein zweistufiges Konzept aus.
Im zweiten Schritt ist es erforderlich Schleifenbildunen zu vermeiden.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich zu prüfen mit welchen weiteren Leitungen Engeräte verbunden sind. Sind Endgeräte mit weiteren Leitungen verbunden ist es unterumständen erforderlich diese Leitungen mit weiteren Überspannungsschutz Modulen zu versehen.
Hier kommen unterumständen Module aus den Bereichen Daten-, Telekommunikations-, MSR- oder Antennentechnik zum Einsatz.
